Spendenaktion der Sophienklinik: Der nächste Transport erreicht die Ukraine

Erneut ist ein Spendentransport mit Hilfsgütern von Hannover aus gestartet und hat die Ukraine inzwischen erreicht. Mehrere Wochen der intensiven Planung lagen schon hinter allen Beteiligten, als Anfang April der mit medizinischen Instrumenten und Verbrauchsmaterial beladene ID Buzz der Sophienklinik zur Ukrainischen Griechisch-katholischen Personalpfarrei St.-Wolodymyr-Kirche in Hannover-Misburg aufbrach. Initiiert und organisiert wurden die Spendensammlung von Pfarrer Roman Maksymtsiv und seiner Ehefrau Mariya Maksymtsiv. Die Unterstützung des kriegsgeplagten Landes durch die Sophienklinik hat schon Tradition: Diesmal sind sieben Helferinnen und Helfer mit zwei Krankenwagen und einem behindertengerechten Transporter auf dem Weg nach Mykolajiw. Die Stadt liegt in der südlichen Ukraine und hat rund 385.000 Einwohner*innen. Auch Geschenke für ein dortiges Kinderheim sind im Gepäck. Zudem stehen eine Kinderklinik in Lwiw und ein Besuch der Hauptstadt Kiew auf dem Routenplan.

Ermöglicht wurde der Transport durch Fördergeld der Region Hannover und zahlreichen privaten Spenden. Die Sophienklinik hat dafür auch die Praxen ihrer Belegärzt*innen mobilisiert. „Medizinische Instrumente und Verbrauchsmaterial werden dringend benötigt, um die vielen Verletzten zu versorgen. Kleidungsspenden dagegen werden nicht mehr gebraucht“, betont Roman Maksymtsiv. Die Pfarrei hat schon mehr als 20 dieser Hilfstransporte organisiert. Für seine Frau ist dies bereits der 15. Transport, bei dem sie selbst am Steuer sitzt. Insgesamt seien die Hilfstransporte schwieriger geworden, sagt sie und berichtet von Schikanen an den Grenzen und von russischen Angriffen. „Und jetzt machen uns auch noch die hohen Spritkosten zu schaffen.“

Wer für die ukrainischen Hilfsbedürftigen spenden möchte, kann dies zum Beispiel über das Konto der Ukrainischen Pfarrei Hannover, Zweck: Hilfe für Opfer, IBAN: DE36 2504 0066 0123 4632 00, BIC: COBADEFFXXX.

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