Auch in diesem Jahr hieß es in der Sophienklinik wieder: Türen auf für den Zukunftstag. Schüler*innen der Jahrgänge 5 bis 9 hatten dabei die Gelegenheit, die Klinik aus nächster Nähe kennenzulernen und einen lebendigen Einblick in verschiedene medizinische und pflegerische Arbeitsbereiche zu erhalten.
Nach der Anmeldung am Haupteingang und der Ausgabe der Berufsbekleidung wurden die Teilnehmenden im Konferenzraum herzlich begrüßt. Michael Fuhrmann, stellvertretender Pflegedienstleiter, sowie die Pflegefachkräfte Lena Heinicke und Melanie Olms begleiteten die Gruppe durch den Tag und sorgten dafür, dass sich die Kinder von Beginn an gut aufgehoben fühlten.
Traditionell begann das Programm mit einer Reanimationsschulung. Unter Anleitung von Alex Reschilow, Anästhesietechnische Assistentin, lernten die Teilnehmenden, wie sie sich in einer Notfallsituation richtig verhalten. Dabei ging es um das Erkennen eines Herz-Kreislauf-Stillstands, erste Maßnahmen der Wiederbelebung und den Umgang mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED). Besonders spannend: Die Übungen konnten auch selbst ausprobiert werden.
Im Anschluss wurde die Gruppe geteilt. Im OP-Bereich zeigte Carlo Brauer, ärztlicher Geschäftsführer der Sophienklinik, wie präzise und konzentriert dort gearbeitet wird. Die Schüler*innen durften Gummibärchen aus einer „Bauchhöhle“ operieren und anschließend selbst eine Naht ausprobieren. So wurde spielerisch deutlich, wie viel Geschick und Sorgfalt ein operativer Eingriff erfordert.
Parallel dazu erwartete die zweite Gruppe im Pflegebereich ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm mit Lena Heinicke und Melanie Olms. Dabei verlangte das Rasieren von Luftballons viel Fingerspitzengefühl. Und der Einsatz von Schwarzlicht mithilfe von fluoreszierendem Desinfektionsmittel machte sichtbar, wie gründlich die hygienische Händedesinfektion durchgeführt wurde.






Für besondere Eindrücke sorgte auch ein Parcours mit Simulationsbrillen, die verschiedene Sehbeeinträchtigungen wie Grünen oder Grauen Star nachahmten. Zu zweit absolvierten die Schüler*innen die Strecke und konnten so nachempfinden, wie sehr eingeschränktes Sehvermögen die Orientierung und den Alltag beeinflussen kann.
Nach der Mittagspause mit Pizza hieß es: Gruppentausch, sodass alle Teilnehmenden jede Station kennenlernen konnten. Zum Abschluss gab es für alle zwei Teilnahmeurkunden, eine speziell für die Reanimationsschulung.

Der Zukunftstag war damit erneut ein gelungener Mix aus Information, praktischen Erfahrungen und vielen spannenden Eindrücken. Die Erinnerungen an diesen besonderen Tag lassen sich in einem Video nacherleben – siehe unten und auch auf dem Instagram-Kanal der Sophienklinik (sophienklinik_gmbh).
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