Schmerzfreiheit hilft heilen

Was wünschen sich Patienten, wenn sie in ein Krankenhaus kommen? Eine gelungene OP, freundliches, kompetentes Personal, eine schnelle Heilung und sicher haben sie auch den Wunsch, möglichst wenig Schmerzen ertragen zu müssen.


Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Sophien-Klinik seit dem Mai 2010 einen Akutschmerzdienst (ASD) eingerichtet, der es ermöglicht, Patienten vor und nach der Operation intensiv zu betreuen. Dies betrifft vor allen Patienten, die eine spezielle Schmerztherapie benötigen, dazu zählen z. B. der Einsatz von sogenannten PCA-Pumpen, die eine Dauergabe von Schmerzmitteln ermöglichen oder das Anlegen von regionalen Schmerzkathetern.


Während der täglichen „Schmerzvisite“ werden Patienten nicht nur nach ihrem subjektiven Schmerzempfinden befragt, um die Behandlung zu verbessern, sondern die Visiten der ADS-Spezialvisiten umfasssen auch regelmäßige Überprüfungen der Funktionstüchtigkeit von Schmerzkathetern und die Kontrollen von PCA-Pumpen, Verbände und Einstichstellen. Durch diese intensive Überwachung lassen sich Probleme sehr schnell erkennen und durch die enge Abstimmung mit den Ärzten der Anästhesieabteilung auch zügig die optimalen Lösungen für die Patienten finden.

Um eine effektive Schmerztherapie zu gewährleisten, bedarf es einer guten Zusammenarbeit zwischen dem Patient sowie mehrerer Berufsgruppen – ein ständiger Austausch zwischen Pflegenden, dem ASD, der Physiotherapeuten und dem Operateur ist unverzichtbar.
Nur so können wir unser Ziel erreichen: Schmerzfreiheit bei guter Mobilisation, erholsamen Schlaf und damit ein allgemeines Wohlbefinden und eine möglichst schnelle Heilung.


Natürlich setzt dies auch ein schmerzspezifisches Fachwissen seitens des Pflegepersonals im ASD und regelmäßige Fortbildungen und Schulungen des Pflegepersonals voraus.

 

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